Oldschooltechno Kult-Scheiben aus dem Rhein-Main-Gebiet (Maxis Techno, Agreppo, Dancefloor):
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1. Umo Detic - Fahrenheit
Hammerteil von Talla 2XLC und Jallokin mit Referenzen aus Kampfstern Galactica.
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2. Ideas 4 imitators - Der Komtur
Eine der Kultscheiben des tödlich verunglückten Erfolgsproduzenten Torsten Fenslau.
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3. Konzept - Hypnautic Beats
Konzept alias Giora Schein und Holger Wick ("Hoschi", slices electronic magazin berlin), die sich im Techno Club des Dorian Gray kennenlernten, sorgten für den feinen Unterschied, der Technobody-Music aus Rhein-Main zur Institution werden ließ. Konzept - erschienen auf "New Zone/AMV" sorgten 1990 mit den Titeln "Hypnautic Beats", "Human Transmission", "Condem me" und "Last night" für extasische Tanzabende zwischen Ravern und der Doc Martens Fraktion. Abgefeiert wurde hammerhart -ambossmäßig auch exklusiv auf Konzept & Technosystem Partys im Aoxomoxoa in Taunustein. Giora Schein, der mehr für den melodischen Teil verantwortlich war, war auch noch bei anderen Produktionen beteiligt (Blind Vision "Don´t look at me" (mit Andreas Froese),Umo Detic (Carpe Diem), Time Modem (Mantel der Nacht), Eco (Geld). Später produzierte der heutige Frankfurter Gastro-Experte Schein dann u.a. mit Nosie Katzmann Euro-Dance-Charterfolge (Captain Hollywood Project "More and more"). Holger Wick produzierte mit Andre Fischer (Recall IV "Contrast" und Trust in 6 "Life in Extasy") u.a. noch Scope "Die Zukunft". Infacted Recordings hat die Konzept-Klassiker wieder veröffentlicht.
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4. Snap!- The power
1990 eroberte "The Power" als Wegbereiter des "Sound of Frankfurt" die Tanzflächen. Mit dieser Nummer schrieben Luca Anzilotti und Michael Münzing - die Macher von Snap! Dance-Geschichte und wurden zum Synonym für den "Sound of Frankfurt", der sich weltweit mit erfolgreichen Musikproduktionen etablierte. Michael Münzing gehörte mit Matthias Martinsohn und Sven Väth auch zu den Besitzern des Omen Clubs in Frankfurt/M. Ausserdem gehörte Münzing mit Martinsohn und Luca Anzilotti zu den Gründern des Logic Records Label. Münzing und Anzilotti (früher auch mal DJ im Vogue) arbeiteten zudem vor dem Snap! Erfolg musikalisch auch schon mit Sven Väth (Off) zusammen. Münzing, der auch mal im Gray auflegte, war Webbereiter des Vogue, des Omens und des neuen Gastro-Projektes in der Frankfurter Meisengasse. Heute residieren Münzing und Anzilotti ganz nah an Väth´s Cocoon Club in Frankfurt/M.
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5. Culture Beat - Mr. Vain
Das Dorian Gray ist am zum bersten gefüllt, die Tanzfläche flimmert, ein Strobo wabert über die Szenerie, ansonsten ist es stockdunkel und fast mystisch still, nur flüstern hört man und das obwohl fast 3.000 Menschen sich in den großen Club des Tanztempels gedrängelt haben und nun warten, warten dass es weiter geht, weiter mit der Musik. Mitten in dieser Szenerie hört man über die Lautsprecher ein klackern, als wenn jemand ein überdimensionales Musikband eingelegt hätte. Dann geht es los: Ein Paukenschlag, nein ein Donnern - einmal, zweimal, die Tanzfläche, nein das gesamte Dorian Gray hebt ab. Wie ein kalter Schauer mischt sich die Dunkelheit mit dem grauen Nebel und der gesamte Laden fängt an bombastisch zu vibrieren. Der Song "Mr. Vain" von "Culture Beat" erlebt an diesem 08.04.93, einem Ostern-Donnerstag zur Spring Rave-Party seine Premiere. Das Dorian Gray kochte in dieser Gründonnerstag-Nacht über.
Die Gäste im Gray nicken, das muss es sein, das muss der Techno der Zukunft sein und dieser Song muss ein Hit werden. Und tatsächlich: Techno-Musik hat sich wieder selber übertroffen, weiter raus aus der Nische, Techno ist zu einer Jugendbewegung avanciert. Das Musikprojekt von Torsten Fenslau Culture Beat ausgestattet mit einem Rapper und der Sängerin Tania Evans bleibt neun Wochen lang Spitzenreiter in den Deutschen Charts. Das gab es noch nie. Culture Beat und der Song „Mr. Vain“ war ein Ausrufezeichen. Techno ist kein Untergrund mehr. Techno ist Pop. Techno ist In. Sehr In sogar. Was 1989 als undergroundiger Sound begann, ist fünf Jahre später zu einem internationalen Massenphänomen der Jugendkultur geworden.
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6. Bigod 20 - The Bog
Meisterwerk aus der Kreativ-Schmiede von Talla2XLC. Vocals von F242-Sänger Jean-Luc De Meyer.
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7. Klangwerk - Und weiter geht´s
Peter Zweier, Alexander Abraham und Torsten Fenslau schrieben mit Klangwerk (Warte bis es dunkel wird, Die Kybernauten) Techno-Geschichte: eine vorausschauende digitale Zukunftsvision zum abheben. Später wechselte das Label von Fenslau "Abfahrt" von ZYX zu SONY. Nun produzierte das Erfolgsteam nicht mehr als Klangwerk, sondern formierte als LDC (Die schwarze Zone, T-Raumreise). Peter Zweier (Klang), Alexander Abraham (Vocals "Achtung! Hier spricht Alexander Abraham von Klangwerk..."), Torsten Fenslau (Produktion) - eine absolute Kult-Formation!
Alexander Abraham (voice von Klangwerk, LDC) vermarktet mit seiner Hamburger aplus entertainment viele Musiker (Auszeichnung mit dem ECHO 2000 für die Vermarktung und Promotion der Band ECHT) und ließ noch vor einiger Zeit mit seinen Projekt "Der Verfall" (mit Alex Butcher, ex-Lightjockey vom Gray) aufhorchen. Peter Zweier (Klangwerk, Culture Beat) machte zuletzt musikalisch mit Oliver Lieb für den Film "Alone in the dark" von sich reden.
Infacted Recordings hat die Klangwerk-Klassiker wieder veröffentlicht. Hier weitere Infos zu Klangwerk sowie Lyrics u.a. zu LDC und Klangwerk.
Klangwerk - Und weiter geht´s Remix (samples aus Edgar Wallace "Die blaue Hand"):
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8. Dance 2 Trance - Power of american natives
DJ Dag´s mit Jam El Mar produziertes grandioses Erfolgswerk.
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9. Eco - Hass & Liebe
Wurde jüngst wieder von Infacted Recordings aufgelegt.
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10. Enemies of Charlotta FOC II - Der Feind
Hammerteil mit eingängigen Zitaten aus Star Wars V.